Über DiGeNa

Herausforderung: Gesundheitliche Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung

Die Lebenserwartung steigt stetig. Das ist eine gute Nachricht. Sie bedeutet aber auch, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung anspruchsvoller und komplexer wird. Denn ältere Patientinnen und Patienten:

  • sind häufiger chronisch krank,
  • leiden eher unter mehreren Erkrankungen,
  • sind in der Regel weniger mobil und
  • verfügen über geringere gesundheitliche Ressourcen als jüngere Menschen.

Diese Besonderheiten lassen sich an Faktoren wie der Krankenhausverweildauer, der Zahl der Wiedereinweisungen sowie der Zahl und Dauer der Weiterbehandlungen ablesen. Eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe gesundheitliche Versorgung älterer Menschen erfordert daher ein dichtes Netz an ganz verschiedenen stationären, teilstationären und ambulanten Gesundheitsdienstleistern (wie etwa Akut- und Rehakliniken, Tageskliniken, Ambulanzen, niedergelassene Haus- und spezialisierte Fachärzte, Pflegedienste, Therapieeinrichtungen). Darüber hinaus haben kommunale Strukturen einen wichtigen Einfluss, die im besten Fall auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung eingestellt sind. Gerade im ländlichen Raum – entfernt von den strukturell gut aufgestellten Ballungsräumen – entstehen schnell Versorgungslücken.

Lösung: Ortsunabhängiges digitales Versorgungsmanagement

Um auch in strukturärmeren Regionen eine wohnortnahe, hochwertige gesundheitliche Versorgung älterer Menschen zu gewährleisten, kann ein digitales Versorgungsmanagement helfen. Die browserbasierte digitale Plattform DiGeNa wird dafür eine anwenderfreundliche Infrastruktur bereitstellen und Kliniken, Praxen, Pflegedienste, Gesundheitsdienstleister, Patienten und Angehörige ortsunabhängig zusammenbringen. Das Projekt hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren.

DiGeNa-Ziele: Hohe gesundheitliche Lebensqualität und lange Selbstständigkeit

Ortunabhängige Nutzung von fachlichem Knowhow und Erfahrung durch:

  • Fachübergreifende Online-Fallbesprechungen
  • Virtuelle Visiten
  • Online-Konsile

Standardisierung der Versorgungspfade

  • Frühzeitiges Erkennen von altersmedizinischen Risikogruppen und deren Versorgungsbedarfe
  • Optimierung der altersmedizinischen Behandlungskette

Kosteneinsparungen

  • Weniger Reisekosten für medizinisches Personal
  • Geringere Transfer- und Fahrtkosten auf Patientenseite
  • Verringerung von Wiedereinweisungen und akut-stationären Aufenthalten

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